NABU wandert im Naturpark Texelgruppe

 

Umrahmt vom unteren Vinschgau im Süden, dem Schnalstal im Westen, dem Passeiertal im Osten und dem Alpenhauptkamm im Norden liegt der größte Naturpark Südtirols, der Naturpark Texelgruppe. Auf engstem Raum erstrecken sich über wenige Kilometer Landschaften und Klimazonen, die sonst über weite Distanzen voneinander getrennt sind.

 

Daraus ergibt sich die beeindruckende Vielfalt des Naturparks, den die NABU Gruppen Holzheim,Dorf-Güll,Grüningen und Nonnenroth eine Woche lang „genussvoll“ erwanderten.

 

Ausgangspunkt war das idyllische Bergdorf Pfelders (1.622 m) am Fuß der Hohen Wilde (3.480 m) und nur 50 Autominuten von Meran entfernt. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite mit angenehmen Temperaturen. Die Gruppe ließ es sportlich angehen. 800 Hundert Höhenmeter bergauf und bergab über die Grünbodenhütte, Faltschnalalm und der lange  und gleichmäßige Aufstieg durch das Faltschnaltal zum Faltschnaljoch (2.417 m). Beim Abstieg durch das Lanzinser Tal werden immer wieder Bäche und Wasserläufe überquert. Öffnen und Schließen der Tiergatter oder den Kühen ausweichen, die den Weg blockieren. Unüberhörbar ist das Glockengeläut von hunderten von Kühen die für den Almabtrieb hier Zwischenstation machen.
Durch den hochalpinen Charakter ist der nördliche Teil des Naturparks meist nur in den Sommermonaten begehbar. Von Pfelders (1622 m) steigen die Naturfreunde am Fuße der Dreitausender auf dem Weg 6a, steil in unzähligen Serpentinen, auf zur Schneidalm (2.159 m). Sie wurde übrigens zur Passeirer „Alm des Jahres 2015“ gewählt. Die Spezialitäten auf der Alm sind die selbstgemachten Marillen-Topfenknödel und natürlich der Apfelstrudel. Von hier oben ein unglaubliches Panorama zu den Ötztaler Alpen und ins Pfelderer Tal. Nach der Stärkung ging es über den Tiroler Höhenweg Nr. 44 Richtung Stettiner Hütte (2.875 m). Die ersten Schneefelder müssen überquert werden, ein sicheres Anzeichen  dafür, dass man sich der 3.000  Meter-Grenze nähert. Zurück geht es über den Meraner Höhenweg 24, er führt über Lazins nach Pfelders, und man spürt jetzt die Knie statt der Beinmuskel. Eine Tour führt die Gruppe in den südlichen Teil des Naturparks, zum Spronser Joch (2581 m), hier legt man nach 1000 Höhenmetern eine Rast ein und genießt die Aussicht, bevor es wieder 2000 Meter steil bergab geht. Vorbei an den Spronser Seen zur Bockerhütte. Nach einer Brotzeit  geht es über den Kuenser Waalweg  (ehemalige Bewässerungskanäle) durch Apfelplantagen nach Kuens und mangenießt dabei den wunderbaren Blick auf den Meraner Talkessel und die Berge ringsherum. Die Gruppe hat viele schöne Erinnerungen vom Naturpark Texelgruppe mit nach Hause genommen. Abwechslungsreiche Touren mit vielen Erlebnissen und Eindrücken, schmalen Pfaden aber auch breiten Wegen, hochalpines und mediterranes Flair.

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